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Übersicht der Pressemitteilungen der Stiftung

 

Zur heutigen Pressemitteilung des MWFK

Potsdam / Bautzen,

Nach Sachsen hat auch die Regierung des Landes Brandenburg in ihrer heutigen (18. Mai 2021) Kabinettssitzung dem Vierten Abkommen über die gemeinsame Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk zwischen dem Bund, dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen für die Jahre 2021-2025 zugestimmt. (siehe beiliegende Pressemitteilung des MWFK)

Die signifikante Steigerung der Zuwendungen sichert nicht nur die bisherige Ausrichtung der Arbeit der Stiftung für das sorbische Volk, sondern auch die Verwirklichung neuer Maßnahmen. Dazu Jan Budar, Direktor der Stiftung für das sorbische Volk: "Mit der Erhöhung der Zuschüsse ab dem Jahr 2021 hat die Stiftung zum ersten Mal seit ihrem Bestehen die Chance, neue und dringend notwendige Bereiche auszubauen. Hauptsächlich sind das die Stärkung von Angeboten zur Anwendung der sorbischen/wendischen Sprache, die Professionalisierung des Marketings und die Integration der sorbischen/wendischen Sprache in moderne Sprachtechnologien. Die Erhöhung der Zuschüsse werte ich als Zeichen des tiefen Vertrauens in die Arbeit der Stiftung für das sorbische Volk. Dass wir jetzt Planungssicherheit haben und zugleich neue Tätigkeitsfelder eröffnen können, ist uns eine große Motivation für die zukünftigen Herausforderungen."

Der Vorsitzende der Domowina, Dawid Statnik, meint zur Zustimmung zum Abkommen: "Mit der heutigen Entscheidung für das Vierte Finanzierungsabkommen für die Stiftung für das sorbische Volk hat die Landesregierung in Potsdam ihre verlässliche Partnerschaft mit dem sorbischen Volk bekräftigt. Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren als Leuchtturm zeitgemäßer Politik im Umgang mit einer nationalen Minderheit erwiesen: die Novellierung des Sorben/Wenden-Gesetzes, die Gleichwertigkeit des Sorbischen/Wendischen auf Wegweisern und die Ausschilderung öffentlicher Gebäude, die Finanzierung hauptamtlicher Beauftragter für sorbische/wendische Angelegenheiten der Kreise usw. Deshalb freuen wir uns, dass Brandenburg jetzt auch bereit ist, seiner Verantwortung für die künftige Finanzausstattung der Stiftung zu entsprechen. Damit wird es möglich, schmerzhafte Kürzungen der vergangenen Jahrzehnte etwas auszugleichen und das Alleinstellungsmerkmal des Sorbischen/Wendischen für die Lausitz auch im ganzheitlichen Interesse der Region auf Brandenburger Seite noch stärker zu profilieren."

Kathrin Schwella, Vorsitzende des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden äußert sich wie folgt: "Mit der heutigen Zustimmung ist die Arbeit der Stiftung für die nächsten Jahre dank der Fortsetzung der finanziellen Unterstützung seitens des Bundes und der beiden Bundesländer gesichert. Gerade in diesen besonderen Zeiten ist das ein deutliches politisches Signal an die in der Lausitz beheimateten Sorben/Wenden. Der Rat hat in diesem Zusammenhang zu seiner nächsten Sitzung am 1. Juni 2021 einen Bericht über die geleistete Tätigkeit von den niedersorbischen Mitgliedern des Stiftungsrates erbeten."

Dass die Stiftung für das sorbische Volk mit einer Erhöhung der Zuwendung planen kann, ist dem engagierten Einsatz der Verantwortlichen des Bundes, des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen sowie den Mitgliedern des Stiftungsrates und des Parlamentarischen Beirates der Stiftung für das sorbische Volk zu verdanken.