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Übersicht der Pressemitteilungen der Stiftung

 

Stiftung mit klaren Prioritäten in die Zukunft

Zu seiner gestrigen Frühjahrs Sitzung im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Dresden einigte sich der Stiftungsrat der Stiftung für das sorbische Volk auf klare Prioritäten der Förderung für das Haushaltsjahr 2018 und folgende. Dazu zählen u.a. die Stärkung und der Ausbau sorbischer/wendischer Sprachräume einschließlich der Neuen Medien, die Verstärkung der operativen und finanziellen Unterstützung von Projektträgern, die Professionalisierung sorbischer/wendischer Marketingmaßnahmen, die Gewinnung von Nachwuchs für die geförderten Institutionen und die Initiierung und Förderung innovativer Projekte mit Strahlkraft. Weitere Prioritäten sind eine systematische Anwerbung von Drittmitteln zur Kofinanzierung von Projekten und Projektstellen und die Etablierung einer regelmäßigen Erfolgskontrolle geförderter Maßnahmen.

Der Stiftungsrat beschloss außerdem die geänderte und zusammengefasste Förderrichtlinie. Aufgenommen wurde beispielsweise die Unterstützung von Projekten zur Stärkung der sorbischen Sprache und Kultur außerhalb des sorbischen/wendischen Siedlungsgebietes. Vorgesehen sind künftig auch halbjährige Fristen der Antragstellung. Die vereinheitlichte Förderrichtlinie muss vor ihrem Inkrafttreten zur Herstellung des Einvernehmens dem Sächsischen Rechnungshof und der Rechtsaufsichtsbehörde - dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst - vorgelegt werden.

Des Weiteren wurde entschieden, den Hauptsitz der Sorbischen Kulturinformation in Bautzen auf ihrem derzeitigen Standort im Haus der Sorben zu belassen und deren Vernetzung sowie inhaltliche Arbeit zur besseren Präsentation und Stärkung der Außenwirkung weiter auszubauen. Zu ausgewählten Anlässen soll zudem auch das Erdgeschoss der Röhrscheidtbastei des Sorbischen National-Ensembles im Rahmen gemeinsamer Präsentationen als Außenstelle genutzt werden.

Aufgrund der Fülle der zu behandelnden Schwerpunkte wurde die Fortführung der Sitzung am 16. Mai 2017 in Berlin beschlossen.