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Übersicht der Pressemitteilungen der Stiftung

 

SNE künftig mit Doppelspitze

In Fortführung seiner Frühjahrssitzung vom 4. April 2017 entschied der Stiftungsrat der Stiftung für das sorbische Volk gestern in Potsdam über die Zukunft der Leitung des Sorbischen National-Ensembles. Künftig soll die Einrichtung mit den künstlerischen Sparten Chor, Ballett und Orchester von einer Doppelspitze geleitet werden.

Der zum 31. Juli 2017 auslaufende Geschäftsführervertrag mit Frau Diana Wagner soll um fünf Jahre bis zum 31.07.2022 verlängert werden. Gleichzeitig soll die Stelle der Intendanz als künstlerische Geschäftsführung des SNE alsbald ausgeschrieben und zum 01.08.2018, zunächst befristet auf drei Jahre, besetzt werden. Bei erfolgreicher Besetzung der Intendanz nimmt Frau Wagner dann die Aufgaben der kaufmännischen Geschäftsführung wahr. Damit soll sowohl die Beibehaltung der derzeit stabilen wirtschaftlichen Lage des Hauses als auch dessen künstlerische Weiterentwicklung forciert werden.

Im Weiteren nahm der Stiftungsrat die Stellungnahme zur Umsetzung der Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom 28.04.2017 anerkennend zur Kenntnis. Dabei würdigte er ausdrücklich die geleistete Arbeit des derzeitigen Interimsdirektors des Sorbischen Instituts e.V., Herrn Dr. Bartels und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - die größtenteils bereits erfolgte Veränderung der Struktur der Abteilungen Sprach- und Kulturwissenschaft sowie die gemeinsame Berufung der Direktorenposition des Sorbischen Instituts mit der TU Dresden. Hervorgehoben wurden vom Wissenschaftsrat auch die verstärkten Aktivitäten der neuen Leitung der Bibliothek und des Sorbischen Kulturarchivs des SI bei der Digitalisierung der Bestände. Außerdem wurde die Institutsleitung von der im Jahr 2014 beschlossenen halbjährlichen Berichtspflicht zur Umsetzung der Empfehlungen des Wissenschaftsrates entbunden.

Erfreulich wurde zur Kenntnis genommen, dass der Stand der Umbaumaßnahmen im Wendischen Museum in Cottbus gut vorangeschritten ist, sodass mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung Anfang 2019 zu rechnen ist. Wie Berndt Weiße, Mitglied des Stiftungsrates und Dezernent der Stadt Cottbus berichtete, werden die baulichen und die Statik beachtenden Maßnahmen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein, in 2018 werde man sich der inhaltlichen Gestaltung der Präsentation widmen. Möglich wurde die Schließung der Finanzierungslücke durch die Bereitstellung zusätzlicher Mittel i. H. v. 300,0 Tsd. Euro durch die Stadt Cottbus. Schließlich ist das Wendische Museum von wahrnehmbar hoher Bedeutung nicht nur für die Sorben/Wenden in der Niederlausitz, sondern insbesondere auch für das Land Brandenburg.

Bereits am 04.04.2017 einigte sich der Stiftungsrat auf klare Prioritäten der Förderung für das Haushaltsjahr 2018 und folgende. Die Beschlüsse werden veröffentlicht.