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Übersicht der Pressemitteilungen der Stiftung

 

Sachsen sichert Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk

Bautzen,

Zur heutigen Pressemitteilung des SMWK
"Sachsen sichert Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk"

Die Sächsische Staatsregierung hat in der heutigen (23. März 2021) Kabinettssitzung dem Vierten Abkommen über die gemeinsame Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk zwischen dem Bund, dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg für die Jahre 2021-2025 zugestimmt. (siehe beiliegende Pressemitteilung des SMWK)

Die signifikante Steigerung der Zuwendungen sichert nicht nur die bisherige Ausrichtung der Arbeit der Stiftung für das sorbische Volk, sondern auch die Verwirklichung neuer Maßnahmen. Dazu Jan Budar, Direktor der Stiftung für das sorbische Volk: "Mit der Erhöhung der Zuschüsse ab dem Jahr 2021 hat die Stiftung zum ersten Mal seit ihrem Bestehen die Chance, neue und dringend notwendige Bereiche auszubauen. Hauptsächlich sind das die Stärkung von sorbischen Sprachräumen, die Professionalisierung des Marketings und die Integration des Sorbischen in moderne Sprachtechnologien.
Die Erhöhung der Zuschüsse werte ich als Zeichen des tiefen Vertrauens in die Arbeit der Stiftung für das sorbische Volk. Dass wir jetzt Planungssicherheit haben und zugleich neue Tätigkeitsfelder eröffnen können, ist uns eine große Motivation für die zukünftigen Herausforderungen.
"

Der Vorsitzende der Domowina, Dawid Statnik, meint zur Zustimmung zum Abkommen: "Wir haben uns im Geist der Kooperation jahrelang mit den Akteuren der sorbischen Zivilgesellschaft und den Verantwortlichen in Landes- und Bundespolitik auf die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft verständigt: eine bessere Unterstützung für die Ehrenamtlichen bei der Bildung regionaler sorbischer Sprachräume und die Stärkung eines breiten Spektrums des sorbischen Profils als Alleinstellungsmerkmal der Lausitz in der Zeit des Strukturwandels. Mit dem heutigen Beschluss der sächsischen Staatsregierung bleibt die Koalition in Sachsen ein verlässlicher Partner des sorbischen Volkes. Zugleich wird allen der Rücken gestärkt, die sich für die Zukunft des Sorbischen einsetzen. Wir danken deshalb für das überzeugende Bekenntnis der Ministerin und aller, die in diesem Verhandlungsprozess mitgewirkt haben, zur Bedeutung der sorbischen Sprache und Kultur für die Identität des ganzen Landes."

Dass die Stiftung für das sorbische Volk mit einer Erhöhung der Zuwendung planen kann, ist dem unermüdlichem Einsatz der Verantwortlichen des Bundes, des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg sowie der Mitglieder des Parlamentarischen Beirates der Stiftung für das sorbische Volk zu verdanken. Besonderer Dank gilt dabei den sorbischen Abgeordneten des Sächsischen Landtages Marko Schiemann und Aloysius Mikwauschk.