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Audio, Film und neue Medien

Die Stiftung für das sorbische Volk hat bereits in der Vergangenheit vielerlei Tonträger, Filme und auch Hörspiele zur täglichen Anwendung in Auftrag gegeben. Neuer sind dagegen die Umsetzung von Computerspielen und verschiedenen Projekten im Bereich neue Medien.

 

 

Audio

Die Stiftung ist Auftraggeber für die Produktion von Tonträgern (CD) mit sorbischer Musik (von Klassik bis Rock), Märchen, Hörspielen, Computerspielen sowie Computerlernprogrammen für Kinder.

Außerdem fördert sie die Herausgabe von Notenmaterial sorbischer Musik. Die Herausgabe sorbischer Theaterstücke unterstützt das sorbische Laienschaffen und die Entwicklung sorbischer Dramatik. Eine Medienkommission spricht Empfehlungen zur Förderung von Tonträgern und Notenmaterial aus. Der Medienkommission gehören an:

  • Pětr Cyž (Bund sorbischer Gesangsvereine)
  • Šćěpan Brankačk, Lucian Kubica - MDR/Sorbische Redaktion
  • Ulrich Pogoda - rbb/Niedersorbische Redaktion
  • Jadwiga Kaulfürstowa,  WITAJ-Sprachzentrum
  • Katrin Šwjelina, DOMOWINA - Regionalverband Niederlausitz
  • John Petrik, Sylke Laubensteinowa-Polencojc - Stiftung für das sorbische Volk

Film

Die Verantwortlichkeit für Filmprojekte, insbesondere in sorbischer Sprache, liegt seit 1994 bei der Stiftung für das sorbische Volk.

Besonderes Augenmerk gilt der Synchronisierung von Filmen für Kinder und Jugendliche in ober- bzw. niedersorbischer Sprache, Filmprojekten zur Kulturgeschichte der Sorben und Informationsfilmen über die Geschichte und Kultur der Sorben für die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Alle produzierten Filmprojekte werden der Öffentlichkeit auf DVD angeboten.

Zur fachlichen Beurteilung von beabsichtigten Filmprojekten und zur Bestätigung der jährlichen Realisierungskonzeption wurde bei der Stiftungsverwaltung eine ehrenamtlich tätige Filmkommission mit beratendem Charakter eingerichtet.

Sonderpreis Cottbuser FilmSchau

Im Rahmen der Cottbuser FilmSchau - einem Kurzfilmwettbewerb für Filmemacher aus der Lausitz - wird seit 2012 jährlich ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis der Stiftung für das sorbische Volk vergeben.

Laut Reglement erhält diesen Preis ein Film, der sich inhaltlich mit den in der Lausitz beheimateten Sorben/Wenden oder/und der Zweisprachigkeit in der Lausitz beschäftigt.

Eingereicht werden können Kurzfilme aller Genres mit einer Laufzeit von maximal 15 Minuten.

Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige FilmSchau-Jury, der jedes Mal ein Vertreter/ eine Vertreterin des sorbischen Volkes angehört. Insgesamt haben Lausitzer Filmemacher bei diesem Kurzfilmwettbewerb die Chance auf den Haupt-, den sorbischen Sonder- oder den Publikumspreis

Die Cottbuser FilmSchau findet jeweils am Vorabend der Eröffnung des internationalen FilmFestivals Cottbus im Cottbuser Kinotheater "Weltspiegel" statt.

Das Verzeichnis bisheriger Preisträger der Cottbuser FilmSchau sowie aktuelle Informationen und Anmeldemodalitäten sind auf der Homepage des FilmFestivals Cottbus sowie auf Facebook zu finden.

www.filmfestivalcottbus.de
www.filmfestivalcottbus.de/images/Downloads
www.facebook.com/CottbuserFilmSchau

Spiele und neue Medien

Mit diesem 2013 begonnenen Projekt soll die Anwendung der sorbischen Sprache in den digitalen Medien gefördert werden. Ein erster Schritt war die Entwicklung eines digitalen Sorbisch-Rechtschreibprogramms.

Aber auch Erwachsene, die die sorbische Sprache nicht beherrschen, erhalten mit dem Online-Sorbisch-Lernprogramm die Möglichkeit dazu. Mit der Umsetzung dieses Projekts und der Entwicklung eines mediendidaktischen Konzepts für das Fremdsprachenlernen wurde das Lehrzentrum für Sprachen und Kulturen der Technischen Universität Dresden betraut.

Mit der Produktion eines digitalen Lehrbuchs wurde das WITAJ-Sprachzentrum beauftragt. Eine Projektgruppe unter der Leitung und Mitwirkung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Vertretern des WITAJ-Sprachzentrums, der Stiftungsverwaltung und ambitionierten Lehrern arbeitet an der Konzipierung und Umsetzung des Projekts. Zunächst wird das Pilotprojekt auf die Produktion von digitalen, unverbindlichen Zusatzmaterialien, welche sowohl in der Schule als auch im öffentlichen Bereich nutzbar sind, beschränkt.