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    Grußwort ::

     

       Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Stiftung
       für das sorbische Volk!
     
       Seit Abschluss der Strukturdebatte zu allen sorbischen 
       Einrichtungen Anfang 2011 liegen zahlreiche Analysen, Konzepte
       und Arbeitsgruppenberichte vor. Rückblickend aber waren die
       beschlossenen Strukturänderungen in der vergangenen
       Legislaturperiode eher davon geprägt, innerhalb eines Jahr für
       Jahr enger werdenden finanziellen Rahmens Kosten zu sparen.
       Der fehlende finanzielle Spielraum erlaubte kaum eine inhaltliche
       Gestaltung.
     
       Deshalb ist eine zentrale Erwartung insbesondere der sorbischen
                                        Vertreter im neuen Stiftungsrat an die Zuwendungsgeber, bis zum Herbst 2015 ein Finanzierungsabkommen zu verabschieden, welches die Ausstattung der Stiftung für das sorbische Volk in auskömmlicher Höhe sichert. Dabei wird nicht nur die Planungssicherheit für die geförderten Institutionen, deren Personalkosten tarifbedingt stetig steigen, erwartet, sondern auch Handlungsspielraum für die Förderung von Projekten und die Bewältigung neuer Herausforderungen.
     
    Eine zentrale Aufgabe unsererseits ist zunächst, anhand klarer Prioritäten, vorliegender Konzepte und bekannter Bedarfe die bestehende Förderung zu stabilisieren. Grundsätze sind dabei die effektive und effiziente Verwendung der Fördermittel, ein bedarfsorientiertes Management der Ressourcen und die Überprüfung der Wirksamkeit von Fördermaßnahmen.
     
    So soll die Unterstützung der sorbischen Basis- und Projektarbeit verstärkt werden. Zur Umsetzung des Projektes „Sorbische Sprache in den Neuen Medien”, wofür uns Sachsen für das Jahr 2015 erstmals zusätzliche Mittel in Aussicht gestellt hat, soll eine flexible und belastbare Struktur errichtet werden. Um Projekte außerhalb des sorbischen Siedlungsgebietes unterstützen zu können, sollen die Förderrichtlinien, die dies bisher nur eingeschränkt erlauben, überarbeitet werden. Um einen besseren Einblick in die bestehende Förderpraxis und die Bedarfe zu bekommen, wollen wir sorbischen Vertreter bezüglich der Projektförderung enger mit der Stiftungsverwaltung zusammenarbeiten.
     
    Die Kommunikation zwischen den sorbischen Vertretern im Stiftungsrat und den geförderten Institutionen und Projektträgern soll weiter ausgebaut und in Zukunft dialogorientiert und regelmäßig stattfinden. Ebenso soll ein enger Austausch mit anderen Entscheidungsgremien der Lausitzer Sorben und der Region gepflegt werden.
     
    Ich wünsche mir und dem neuen Stiftungsrat Kraft für die Arbeit, Mut für schwierige Entscheidungen, Besonnenheit für die Meinungsbildung und Inspiration für zukunftsorientierte Vorschläge.
     
    Er grüßt herzlichst
     
    Jan Budar
    Vorsitzender der Stiftungsrates
     
       

     

     

     

     

     

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